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In vielen Gewerben hat sich das Mieten von Textilien längst als entlastende Maßnahme zum „Do-it-yourself“ etabliert. Ein spezialisierter Dienstleister überlässt den Kund*innen gegen Zahlung einer monatlichen Mietgebühr sachgemäß aufbereitete Berufs- und Schutzkleidung, Hotelwäsche und Krankenhaustextilien, Matten und Mopps zur Nutzung. Zum Service gehört im Allgemeinen auch ein Lieferdienst, der den Tausch verschmutzter Mietwäsche gegen die saubere Wäsche beinhaltet. Je nach Land gibt es ähnliche Angebote auch für Privatkund*innen. Wer sich beispielsweise in Indien oder den USA nicht um die Pflege seiner Privatkleidung kümmern will, kann diese Aufgabe an eine Wäscherei- oder Reinigungskette delegieren – Abholung und Lieferung inklusive. Die Kund*innen terminieren, bezahlen und tracken den Status ihrer Ware über eine App. Angesichts von endlosen Staus in Megacitys und überfüllten Autobahnen ist jedoch jederzeit mit Verzögerungen zu rechnen. Und auch gewerbliche Kund*innen – insbesondere in Innenstadtlagen – können beileibe nicht mehr frei bestimmen, wann ihre Wäsche eintreffen soll: In verkehrsberuhigten oder Umweltzonen gibt es Zugangsbeschränkungen für Lieferfahrzeuge, deren Nichteinhaltung mit Bußgeldern geahndet wird.
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