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Das Tagesgeschäft von Textilservice-Unternehmen lässt sich auf eine kurze Formel bringen: Sie versorgen Kund*innen aus Handwerk, Industrie, Gesundheitswesen und Gastgewerbe mit Wäsche. Per Definition gehört die Branche damit weniger zur Dienstleistungs- als vielmehr zur Logistikindustrie: Dr. E. Grosvenor Plowman beschrieb Logistik nämlich als die Verfügbarkeit des richtigen Guts, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für die richtigen Kund*innen, zu den richtigen Kosten. Und genau diese Leistungen erbringen Mietwäschereien: Sie liefern zu festgelegten Terminen sauber gewaschene, gebrauchstüchtige Textilien bei ihren Kund*innen an, nehmen Schmutzwäsche mit, bereiten diese im eigenen Betrieb auf, kontrollieren die Qualität, reparieren sie oder tauschen defekte Teile aus. Abschließend wird die Ware kommissioniert und an die Kund*innen zeitgenau ausgeliefert.
Für reibungslose Verfahren laufen im Mietservice dabei stets zwei logistische Kreisläufe ab: Intern sorgt die Betriebslogistik für die komplette Steuerung und Zuordnung der Ware, während über die Lieferlogistik - grob gesagt - die Touren zu den Kund*innen und zurück zum Betrieb organisiert werden. Für beide Systeme gibt es längst etablierte Prozesse, die jedoch aufgrund technologischer oder regulativer Entwicklungen stetigen Veränderungen unterliegen und an diese angepasst werden müssen.
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