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Der ureigene Unternehmenszweck von textilen Dienstleister*innen ist Versorgung von Kund*innen mit sauberer Wäsche. Hinter dieser knackigen Zusammenfassung verbirgt sich allerdings ein enormes logistisches Knowhow. Es umfasst die Abholung der Schmutzwäsche, die präzise Steuerung der Textilien durch die betrieblichen Prozesse, die kundenbezogene Sortierung und die planmäßige Zustellung und Verteilung der sauberen Ware bei Auftraggeber*innen. Doch obwohl die Textilservicebranche in erheblichen Maß technikdominiert ist, trägt der Dienstleistungscharakter eine zutiefst menschliche Komponente in sich. Diese tritt in Gestalt der Servicefahrer*innen auf die Bühne: Sie sind das Bindeglied zwischen Wäscherei und Kund*innen, bei denen sie regelmäßig vor Ort sind. Als direkte Ansprechpartner*innen bringen sie von dort Hinweise, Meldungen und Nachrichten in den Betrieb zurück, wo sich dann der Kunden*innendienst um die Erledigung der Aufgaben kümmert. Wenn dieser Kommunikationskanal gekappt wird, herrscht bald Funkstille zwischen Auftraggeber*in und Auftragnehmer*in. Mit dieser Konsequenz muss jeder Textildienstleister rechnen, der durch das Outsourcing des eigenen Fuhrparks einen wirtschaftlichen Vorteil erhofft. Dieser wird nämlich schnell durch eine zunehmende Unzufriedenheit der Kund*innen und steigende Vertragskündigungen aufgezehrt.
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